Öffnungszeiten

April bis November

Do – So · 14:00 – 17:00 Uhr

Führungen nach Vereinbarung
unter +43 676 739 11 77
jederzeit möglich

Öffnungszeiten

Das Museum

Seit 2011 präsentiert sich das Rablhaus als einziges Museum im gesamten Alpenraum, das sich ausschließlich den Themen Volksglaube und Volksmedizin – verankert zwischen Glaube und Aberglaube – widmet. Es dokumentiert überirdische Vorstellungen und Praktiken als alltägliche Lebenshilfe im Spiegel der Zeit. Der Bogen wird von der Geburt bis zum Tod gespannt und untersucht dabei die Grundkonstanten des Daseins und der wichtigsten Bedürfnisse des Menschen: vom reinen Überleben bis zu Liebe, Glaube oder Schutz von Leib und Besitz – gestern wie heute.

Sorgen und Sehnsüchte der Menschen und deren Bewältigungsstrategien stehen im Fokus der Dauerausstellung glaubeaberglaube. In einer Zeit, als Dämonen und Hexen, Heilige und Engel das Denken bestimmten, fanden heute oft kurios anmutende Schutz- und Heilmittel Anwendung, wie magische Nahrungsmittel, Liebeszauber und Wettersegen, Schutz- und Glücksamulette oder die Drecksapotheke. Sie verwundern und befremden oft, rufen häufig Ekel hervor, aber verdeutlichen auch vielerlei Übereinstimmung mit aktuellem Gedankengut. Denn trotz der vordergründigen Rationalität unserer Zeit, trotz modernster Technologien und weltweiter Wissensvernetzung, greift der Mensch weiter auf Magisches und irrationale Hilfe zurück, tauchen in seinem Leben Krisen und Unsicherheiten auf.

Mitglied werden

Möchten Sie das Rablhaus unterstützen und laufend Informationen zu den Aktivitäten erhalten? Sie können ganz einfach, Mitglied des Museums- und Kulturvereins Rablhaus zu werden: Melden Sie sich hier an oder schauen Sie im Rablhaus vorbei und füllen Sie die Mitgliedskarte aus. Die jährlichen Kosten für die Mitgliedschaft betragen € 10,- , eine Kündigung ist jährlich möglich.

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Das Haus

Das Rablhaus diente bis Mitte des 19. Jahrhunderts als Mesnerhaus für die Kirche St. Peter, die am Ende des 13. Jahrhunderts erstmals urkundliche Erwähnung findet. Die Jahreszahl 1750 auf dem Firstbalken des Rablhauses deutet auf Sanierungsmaßnahmen hin. Das genaue Alter kann nicht sicher festgestellt werden, ist derzeit jedoch Gegenstand einer Untersuchung am Institut für Baugeschichte der Universität Innsbruck.

1742 war das Rablhaus Wohnstätte des bekannten Kirchenbaumeisters Franz de Paula Penz. Dieser amtierte von 1740 bis 1754 als Provisor in Weerberg und initiierte die Sanierung und Vergrößerung der Kirche St. Peter und des zugehörigen Rablhauses.

Nach dem Auszug von Franz de Paula Penz wechselte das Haus mehrmals die Besitzer. Der letzte Privateigentümer war der Plattenmacher Alois Rabl. Dieser überschrieb 1933 seinen Besitz der Gemeinde Weerberg, die das Rablhaus fortan den Bedürftigen der Gemeinde als Wohnstätte zur Verfügung stellte.

Anfang der 1990er Jahre kam es im Zuge der Kirchenrenovierung von St. Peter zur Adaptierung des Hauses als museale Einrichtung. 1995 erfolgte die Eröffnung als Museum Rablhaus, damals noch als typisches Heimatmuseum.

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