Öffnungszeiten

April bis Oktober

Do – So · 14:00 – 17:00 Uhr

Führungen nach Vereinbarung
unter +43 0650 303 74 85
jederzeit möglich

Öffnungszeiten

Das Museum

Seit 2011 präsentiert sich das Rablhaus als einziges Museum im gesamten Alpenraum, das sich ausschließlich den Themen Volksglaube und Volksmedizin – verankert zwischen Glaube und Aberglaube – widmet. Es dokumentiert überirdische Vorstellungen und Praktiken als alltägliche Lebenshilfe im Spiegel der Zeit. Der Bogen wird von der Geburt bis zum Tod gespannt und untersucht dabei die Grundkonstanten des Daseins und der wichtigsten Bedürfnisse des Menschen: vom reinen Überleben bis zu Liebe, Glaube oder Schutz von Leib und Besitz – gestern wie heute.

Sorgen und Sehnsüchte der Menschen und deren Bewältigungsstrategien stehen im Fokus der Dauerausstellung glaubeaberglaube. In einer Zeit, als Dämonen und Hexen, Heilige und Engel das Denken bestimmten, fanden heute oft kurios anmutende Schutz- und Heilmittel Anwendung, wie magische Nahrungsmittel, Liebeszauber und Wettersegen, Schutz- und Glücksamulette oder die Drecksapotheke. Sie verwundern und befremden oft, rufen häufig Ekel hervor, aber verdeutlichen auch vielerlei Übereinstimmung mit aktuellem Gedankengut. Denn trotz der vordergründigen Rationalität unserer Zeit, trotz modernster Technologien und weltweiter Wissensvernetzung, greift der Mensch weiter auf Magisches und irrationale Hilfe zurück, tauchen in seinem Leben Krisen und Unsicherheiten auf.

Mitglied werden

Möchten Sie das Rablhaus unterstützen und laufend Informationen zu den Aktivitäten erhalten? Sie können ganz einfach, Mitglied des Museums- und Kulturvereins Rablhaus zu werden: Melden Sie sich hier an oder schauen Sie im Rablhaus vorbei und füllen Sie die Mitgliedskarte aus. Die jährlichen Kosten für die Mitgliedschaft betragen € 10,- , eine Kündigung ist jährlich möglich.

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Das Haus

Das Rablhaus diente bis Mitte des 19. Jahr­hunderts als Mesnerhaus für die Kirche St. Peter, die Ende des 13. Jahr­hunderts erstmals urkundliche Erwähnung fand.

Das genaue Alter des Rablhauses kann nicht sicher fest­gestellt werden, ist derzeit jedoch Gegen­stand einer bau­historischen Unter­suchung. 1742 war es Wohn­stätte des bekannten Kirchen­bau­meisters Franz de Paula Penz (1707 – 1772), der von 1740 bis 1754 als Provisor in Weerberg tätig war. Im 19. Jahr­hundert wechselte das Haus mehrmals die Besitzer. Der Platten­macher Alois Rabl überschrieb 1933 seinen Besitz der Gemeinde Weerberg, die das Rabl­haus fortan Bedürftigen der Gemeinde als Wohn­stätte zur Verfügung stellte.

Anfang der 1990er Jahre kam es im Zuge der Kirchen­renovierung von St. Peter zur Adaptierung des Hauses als museale Einrichtung. 1995 erfolgte die Eröffnung als Museum Rablhaus, damals noch als typisches Heimatmuseum.

Um Platz für Sonder­ausstellungen und Veranstaltungen zu schaffen, kam es in den Jahren 2004 bis 2005 zur Errichtung eines modernen Zubaus hinter dem Museums­gebäude, der durch die leichte Holz-Glas-Bauweise eine sinnvolle und ästhetisch ansprechende Symbiose mit der alte Bau­substanz des Rabl­hauses eingeht.

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