Öffnungszeiten

April bis Oktober

Do – So · 14:00 – 17:00 Uhr

Führungen nach Vereinbarung
unter +43 0650 303 74 85
jederzeit möglich

Öffnungszeiten

Friday

22. June 2018

18:00 Uhr

Sonderausstellung 2018

Sonderausstellung

Eintritt: freiwillige Spenden

Trophäe und Aberglaube – Jagdliche Heil- und Wundermittel

Bernd E. Ergert, ehemaliger Direktor des Deutschen Jagd- und Fischereimuseums in München, zeigt im Rablhaus erstmalig seine reichhaltige Sammlung zum Thema „Jagdtrophäe und Aberglaube“, die unterschiedlichen Amulette, Schädeltrophäen, Herzkreuzln, Magensteine, Gebisse/Zähne und vieles mehr umfasst. Die Exponate, großteils von heimischen Wildtieren stammend, führen in eine Welt kurioser und heute oft fremdartiger Denkarten und Handlungen, die unseren Vorfahren jedoch als ganz selbstverständlich erschienen.

Die Objekte geben spannende Einblicke in (aber-) gläubische Vorstellungen rund um die Jagd und das Wild sowie dessen Rolle als vielfältiger Heilmittellieferant in der Volksmedizin. Murmeltierfett bei Gelenksproblemen oder Hirschtalg bei verletzter Haut finden durchaus noch im gegenwärtigen Hausmittelschatz Verwendung. Manches Procedere, wie etwa den Verzehr von Hasenherz in Wein bei Geburtsproblemen oder Wolfskot bei starken Bauchschmerzen tauschen wir jedoch gerne mit moderneren medizinischen Möglichkeiten.

Von der früheren Achtung und Würdigung der Natur können wir jedoch getrost einiges übernehmen. Dem kleinsten Knöchelchen und der kleinsten Feder eines Tieres wurde als „jagdliches Heil- und Wundermittel“ größte Anerkennung entgegengebracht.

Die Ausstellung „Trophäe und Aberglaube – jagdliche Heil- und Wundermittel“ soll neben Information und Illustration auch Denkanstoß in diese Richtung sein.

Die Ausstellung kann bis 13. Oktober 2018 jeweils zu den Öffnungszeiten des Museums (Donnerstag bis Sonntag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr) besucht werden.

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